Andrea Komlosy

Andrea Komlosy (Jahrgang 1957) ist Professorin am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien. Sie veröffentlicht zu Themen der Globalgeschichte und ihrer Verflechtung mit regionalen Beziehungen. Komlosy ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des „Internationalen Instituts für Sozialgeschichte“ in Amsterdam. Zuletzt sind von ihr die Buchtitel „Grenzen. Räumliche und soziale Trennlinien im Zeitenlauf“ sowie „Arbeit. […]

Andrea Komlosy (Jahrgang 1957) ist Professorin am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien. Sie veröffentlicht zu Themen der Globalgeschichte und ihrer Verflechtung mit regionalen Beziehungen. Komlosy ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des „Internationalen Instituts für Sozialgeschichte“ in Amsterdam. Zuletzt sind von ihr die Buchtitel „Grenzen. Räumliche und soziale Trennlinien im Zeitenlauf“ sowie „Arbeit. Eine globalhistorische Perspektive. 13. bis 21. Jahrhundert“ erschienen.

Thema

Ein Schub für den Überwachungskapitalismus: Von der Aneignung der Arbeitskraft zur Aneignung der menschlichen Erfahrung

Durch die allgegenwärtige Ablieferung von Daten unterliegt nicht nur die Arbeitskraft, sondern der gesamte menschliche Körper und seine Erfahrung dem Zugriff durch Aneignung, Vermarktung und Kontrolle: dem „Überwachungskapitalismus“. Neue Schnittstellen in der Mensch-Maschine-Beziehung und Künstlicher Intelligenz bewirken den Übergang der Industriegesellschaft in ein kybernetisches Zeitalter. Ist diese Tendenz unaufhaltbar, können wir ihr entgegen wirken oder (wie) lässt sie sich im Sinne sozialer Gerechtigkeit gestalten?

Projekt & Partner

Die Zukunftskonferenz ist ein Gemeinschaftsprojekt von Idealism Prevails, Sender.fm, Neue Debatte, Intando gem. UG, dem Verein für kulturelle Information, Respekt.plus, dem Kulturverein Limmitationes sowie dem Künstlerinnenkollektiv Free Forms of Arts in Kooperation mit Aktionsradius Wien.