Martina Kaller

Martina Kaller (Jahrgang 1963) ist Professorin für Globalgeschichte an der Universität Wien. Als promovierte Wissenschaftstheoretikerin fragt sie, wie Wissen in der Wissenschaft und im öffentlichen Diskurs entsteht. Vor diesem Hintergrund hat sie sich mit Entwicklungspolitik und dem globalen Monopol von Experten beschäftigt. Im Promedia Verlag erschien „Macht über Mägen“ (2002). Sie schrieb die erste Biografie […]

Martina Kaller (Jahrgang 1963) ist Professorin für Globalgeschichte an der Universität Wien. Als promovierte Wissenschaftstheoretikerin fragt sie, wie Wissen in der Wissenschaft und im öffentlichen Diskurs entsteht. Vor diesem Hintergrund hat sie sich mit Entwicklungspolitik und dem globalen Monopol von Experten beschäftigt. Im Promedia Verlag erschien „Macht über Mägen“ (2002). Sie schrieb die erste Biografie über den Philosophen und Theologen Ivan Illich, der u.a. eine „Entschulung der Gesellschaft“ forderte.

Thema

Gesundheit: nein Danke!

Die Coronavirus-Krise scheint eine Idee Ivan Illichs zu bestätigen, die in seinen späten Schriften zum Ausdruck kommt: die Umwandlung der Gesundheit in ein vernetztes globales Megasystem. Er distanzierte sich vom „Zeitalter der Systeme“, gekennzeichnet durch eine globale und entpersonalisierte Verwaltung des Lebens, nicht des Menschen.

Projekt & Partner

Die Zukunftskonferenz ist ein Gemeinschaftsprojekt von Idealism Prevails, Sender.fm, Neue Debatte, Intando gem. UG, dem Verein für kulturelle Information, Respekt.plus, dem Kulturverein Limmitationes sowie dem Künstlerinnenkollektiv Free Forms of Arts in Kooperation mit Aktionsradius Wien.