Zukunftskonferenz

Wir alle erleben einen Epochenumbruch, dessen Ausgang niemand vorhersagen kann. Doch ohne Zweifel muss das System, in dem wir leben, auf den Prüfstand.

Die Zukunftskonferenz ist ein Versuch der kritischen Zivilgesellschaft, der Diktatur des Profits, die alles erfasst und die Gesellschaften dabei in eine Richtung treibt, die fatale Folgen haben kann, mit konkreten Gegenmodellen und Ansätzen zu begegnen, die eine radikale Grunderneuerung der Gesellschaft einleiten: ethisch, sozial, ökologisch, ökonomisch und politisch.

Weil es anders geht!

Automatisierung, Robotik und künstliche Intelligenz verdrängen menschliche Arbeitskraft aus Produktion und Dienstleistung. Die Unterbeschäftigung erblüht, die Vollzeitstellen verschwinden – dem Kapitalismus geht die auskömmliche Erwerbsarbeit aus.

Während soziale Unruhen mehr und mehr Länder erfassen, schreitet die Zerstörung der Umwelt voran, Konflikte und Kriege brechen sich Bahn. Die Psyche leidet in einer überschleunigten Welt, die sozialen Bindungen zerfallen vor unseren Augen, der Mensch wird zum Objekt reduziert. Die Politik scheint hilflos, die Interessen von Konzernen und Kapital verhindern jede emanzipatorische Entwicklung. Was kann getan werden? Die Zivilgesellschaft muss sich organisieren und Zukunft selbst gestalten: Weil es anders geht!

Zukunftskonferenz 2021

Unabhängige Medien und soziale Bewegungen haben die Zukunftskonferenz ins Leben gerufen. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt von Idealism Prevails (www.idealismprevails.at), Sender.fm (www.sender.fm), Neue Debatte (www.neue-debatte.com), Intando gem. UG, dem Verein für kulturelle Information (www.keinzustand.at), Respekt.plus (www.respekt.plus), dem Kulturverein Limmitationes (www.limmitationes.com) sowie dem Künstlerinnenkollektiv Free Forms of Arts (https://youtu.be/LNIXST2M2v8) in Kooperation mit Aktionsradius Wien (www.aktionsradius.at).

Trotz ständig wechselnder Verordnungen und der sich daraus scheinbar ergebenden Unplanbarkeit fand die erste Zukunftskonferenz vom 10. bis 12. September 2021 in Wien statt – weil es notwendig ist! Egal unter welchen Voraussetzungen und wie groß die Schwierigkeiten auch immer sein mögen, die Zivilgesellschaft darf nicht in politische Passivität verfallen. Im Gegenteil: Sie muss ihre Souveränität jederzeit zum Ausdruck bringen – sich organisieren, ihre Anliegen beschreiben und diskutieren und die sich ergebenden Lösungen in konkrete Handlungen überführen.

Die Kritik an der weltumspannenden und finalen Zivilisationskrankheit, der Diktatur des Profits, die alles und jeden als Ware behandelt, ist bei der Zukunftskonferenz aber lediglich ein Aspekt.

In zahlreichen Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen werden neue Ansätze vorgestellt und diskutiert:

  • das bedingungslose Grundeinkommen,
  • ein ethisch verantwortlicher Umgang mit der Digitalisierung,
  • Argumente, warum Strafen mehr Schaden anrichten als Nutzen für die Gesellschaften bringen und
  • wie ein verantwortungsvoller Journalismus aufgebaut werden kann, der die Menschen umfassend informiert, aber nicht belehrt und manipuliert.

Dies sind nur einige wenige Themen, die alle Menschen angehen und die bei der Zukunftskonferenz von Aktivisten, Experten und Wissenschaftlern vorgestellt und mit dem Publikum diskutiert werden: Weil es notwendig ist und weil es anders geht!

Musik und Kultur

Die Fachvorträge, Impulsreferate und Podiumsdiskussionen werden von einem musikalischen Programm begleitet. Es wird von Udo Preis vom Kulturverein Limmitationes (www.limmitationes.com) organisiert und von Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Genres realisiert. Darunter ist das Künstlerinnenkollektiv Free Forms of Arts, die Band ZNAP (www.znap.at), das Quintett Barry Good und die Sängerin und Songschreiberin Bella Wagner.

Projekt & Partner

Die Zukunftskonferenz ist ein Gemeinschaftsprojekt von Idealism Prevails, Sender.fm, Neue Debatte, Intando gem. UG, dem Verein für kulturelle Information, Respekt.plus, dem Kulturverein Limmitationes sowie dem Künstlerinnenkollektiv Free Forms of Arts in Kooperation mit Aktionsradius Wien.